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5 Tipps fürs Onlinetexten

Welche Herausforderungen stellen sich beim Texten für digitale Medien? Welcher Content trägt zur besseren Positionierung und Auffindbarkeit bei? Mit welchen Keywords werden Texte gefunden, und wo genau gehören Keywords hin? Fragen über Fragen: Wir kennen die Antworten.

Das wunderwerk-Team hat via Fernunterricht die Schulbank gedrückt. In einem zweitägigen Lehrgang erfuhren wir die wichtigsten Kniffe rund ums Schreiben von optimiertem Webcontent. Unsere Erkenntnisse zum Onlinetexten teilen wir gerne mit Ihnen.

Tipp 1: Vorbereitung ist alles

Kein Text ohne Konzept: Inhalt und Struktur werden vor dem Schreiben definiert.

W-Fragen
Bevor wir mit dem Schreiben beginnen, beantworten wir alle W-Fragen: Wer liest den Text? Welche fachlichen Vorkenntnisse hat der Leser oder die Leserin? Was ist das Ziel des Textes? Welche Quelle verwende ich für den Text? Wo wird der Text publiziert

Küchenzuruf 
Danach formulieren wir einen Küchenzuruf: Eine Kernaussage, die dem Leser im Gedächtnis bleibt. Die Kernaussage beziehungsweise die Quintessenz fassen wir in maximal drei Sätzen zusammen.

Keywords
Definieren Sie die Keywords: Wonach wird gesucht? Heute wird oft mittels Fragen gesucht. Wir wollen dazu die Antworten liefern. Tipps zur Keyword-Generierung:

  • Auto Suggestions von Google verwenden: In der Google-Suche im entsprechenden Themenbereich lostippen und die vorgeschlagenen Keywords prüfen.
  • Google Trends verwenden: zum Vergleich von ähnlichen Keywords.
  • Google Search Console abfragen: Wonach wurde bisher gesucht? 

Dazu sollen einzelne Keywords und auch längere Suchbegriffe definiert werden. Als Beispiel:

  • Short-Head: wunderwerk
  • Mid-Tail: wunderwerk Kommunikationsagentur
  • Long-Tail: wunderwerk GmbH Kommunikationsagentur Bern

Struktur des Textes
Onlinetexte werden überfliegend und oft nicht vollständig gelesen. Das Auge erfasst Titel und Leadtext, scrollt danach bis zum Ende des Textes. Die wichtigste Botschaft und Keywords sollten daher bereits am Anfang des Artikels untergebracht werden. Mit optischen Merkmalen wie Aufzählungszeichen oder Zwischentiteln kann die Textstruktur auf das Auge des Lesers ausgerichtet werden. 

Tipp 2: Keywords richtig platzieren

Das Ziel lautet: gefunden werden.

Um gefunden zu werden, müssen relevante Suchbegriffe an richtiger Stelle platziert werden. Empfohlen wird die Verwendung des Hauptkeywords an folgenden Orten: 

  • im Haupttitel (H1)
  • eventuell im Zwischentitel
  • in der Mitte des Textes
  • am Ende des Textes
  • im Titel-Tag (Seitentitel)
  • in der URL
  • in der Meta-Description
  • und in Bildunterschriften (ALT-Tag)

Guter Content und Nutzerfreundlichkeit schlagen die Keyword-Verwendung. Auch ein knackiger Titel ohne Keyword kann einen Leseanreiz schaffen. Beispiele dazu:

  • Mann beisst Hund.
  • Wir sind Papst.

Tipp 3: Wir schreiben für Menschen, nicht für die Suchmaschinen

Nur relevanter Content sorgt für langfristige Nutzerbindung.

Hauptziel der Suchmaschinenoptimierung (auch SEO, Search Engine Optimization) ist kostenloser Traffic. Und je besser der Text, desto höher das Ranking. Optimierte Texte enthalten die richtige Menge Keywords, fehlerfreie Sätze in optimaler Länge und relevanten Inhalt, den Google zuordnen kann. Minderwertigen Content, zu viele Keywords und kopierte Inhalte straft Google ab. Google erkennt zudem, wenn an Texten gearbeitet wird. Content sollte also laufend aktualisiert und mit Verweisen/Links ergänzt werden.

Content ist jedoch nicht nur da, um von Google gescannt zu werden. Bei aller Suchmaschinenoptimierung dürfen wir nicht vergessen, dass wir für Menschen schreiben. Der Onlinebeitrag muss thematisch und stilistisch auf die jeweilige Zielgruppe ausgerichtet sein. Nur relevanter Content sorgt für eine langfristige Nutzerbindung, erhöht die Verweildauer und sorgt für eine gute Platzierung bei den Suchergebnissen. Unser Text muss also der Suchmaschine und dem Leser gerecht werden.

SEO-Tipps für Mensch und Suchmaschine

Titel

  • Titel soll Neugier wecken, einen Leseanreiz schaffen.
  • Keyword wenn möglich am Anfang des Titels einfügen.
  • Der Titel umfasst max. 65 Zeichen.
  • 1 Haupttitel (H1) verwenden.
  • Im Text einige Zwischentitel einfügen.

Leadtext

  • Der Leadtext beinhaltet den Küchenzuruf. Warum soll der Text gelesen werden? Mehrwert aufzeigen.
  • Umfang des Leads ca. 100-300 Zeichen.

Text

  • Sätze enthalten 9 bis maximal 12 Wörter. Die Variation macht Texte lebendig: Längere Sätze wechseln sich mit kurzen Sätzen ab.
  • Wenn möglich nur eine Information pro Satz.
  • Verständliche Texte: kurze Wörter, passende Verben, konkrete Nomen, korrekte Synonyme. Phrasen, Füllwörter, Floskeln und Substantivierungen meiden, möglichst wenig Adjektive verwenden.
  • Der gesamte Text umfasst idealerweise 250–400 Wörter, er darf aber auch länger sein (bspw. Blog-Artikel).
  • Fachbegriffe, Fremdwörter nur dann verwenden, wenn unsere Zielgruppe über fachliche Vorkenntnisse verfügt.
  • Abschluss des Textes mit dem Einstieg abstimmen.

CTA

  • Call-to-Action (CTA) am Ende des Textes einfügen (liken, kommentieren, teilen, kaufen etc.).

Links

  • Interne und externe Links setzen.
  • Auf Quellen verweisen.

Tipp 4: Online ist nicht gleich online

Ein Onlinetext eignet sich nicht für alle Medien gleichermassen.

Ein Webseitentext taugt in derselben Form kaum für einen erfolgversprechenden Social-Media-Beitrag. Social Media Posts werden oft auf mobilen Geräten gelesen, müssen daher kurz und prägnant sein. Um die Neugierde zu wecken und den Leser zum Anklicken des Beitrags zu animieren, setzen Sie am besten auf eine der folgenden Formeln.

PAS (Problem, Agitate, Solve)
1. Problem der Zielgruppe erkennen und benennen
2. Problem verstärken
3.
Lösung anbieten
Beispiel: Lange keine Nacht mehr durchgeschlafen? Schlafstörungen sind ein Risiko für die Gesundheit. Hol dir XY für erholsame Nächte.

BAB (Before, After, Bridge)
1. Ausgangslage/Problem vorstellen
2. Ausblick auf die Situation zeigen, wo dieses Problem gelöst wurde
3. Weg aufzeigen, um diese Situation zu erreichen
Beispiel: Blogartikel übersetzen kostet Zeit. Wie wäre es, wenn dir ein Tool die Arbeit abnimmt? Lerne jetzt XY kennen.

AIDA (Attention, Interest, Desire, Action)
1. Aufmerksamkeit schaffen
2. Für mehr Interesse sorgen
3. Verlangen wecken
4. Eine Handlung anstossen
Beispiel: Doppelt so viele Follower in einem Monat? Mit der richtigen Strategie kein Problem. Auch für dich. Erfahre jetzt wie.

Tipp 5: Übung macht den Meister

Onlinetexten ist kein Sprint, sondern ein Marathon.

Da Google die Algorithmen ständig ändert, lässt sich die Suchmaschinenoptimierung nicht hundertprozentig beherrschen. Überlegtes Vorgehen mit technischen Hilfsmitteln sind von Vorteil, aber nicht nur. Am Ende zählt das Feedback des Lesers. Geben Sie Ihre Texte einem Arbeitskollegen oder Bekannten zum «Überfliegen». Analysieren Sie Ihre Texte und bauen Sie die Erkenntnisse in den nächsten Schreibprozess mit ein.

Schreiben Sie selbst oder lassen Sie schreiben? Verfügen Sie über eine SEO-Strategie, aber bei der Umsetzung hakt es noch? Möchten Sie eine Zweitmeinung zu Ihren Onlinetexten? Welche Themen nebst Onlinetexten und Suchmaschinenoptimierung interessieren Sie? Wir sind gespannt auf Ihre Antworten und freuen uns auf einen Austausch mit Ihnen. 

 

 

Judith Walser

Konzeption + Kreation
j.walser@wunderwerkgmbh.ch
+41 31 332 45 51

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